PayPalNEUER ABSENDERoof@cnctrading.co.zaPayPalVerpflichtende VerifizierungSicherheitsmaßnahme für Ihr Konto.Ihre Passkey-Authentifizierung ist lautPrüfung „nicht validiert“.Ohne Handlung binnen 24 Stunden kann IhrKonto eingeschränkt werden.Zugang jetzt verifizieren© 2026 PayPal · PSD2 & EBA RTS
Nachbau der Phishing-Mail — zur Veranschaulichung (kein echtes Kundendokument). Absender: oof@cnctrading.co.za

Kurz gesagt: Diese Mail ist Phishing — sie kommt nicht von PayPal. Gib keine Daten ein und klick nicht auf den Button. Aktuell kursiert eine gefälschte PayPal-Nachricht mit dem Betreff „Wichtige Information zu Ihrer PSD2-Sicherheitsprüfung" und der Überschrift „Sicherheitsmaßnahme: Verpflichtende Verifizierung".

Was in der Mail steht

Die Nachricht behauptet, bei einem „automatisierten Prüfungsprozess" sei aufgefallen, dass deine Authentifizierungsmethode „Passkey" nicht mehr den aktualisierten Sicherheitskriterien entspreche — sie sei „nicht validiert". Deshalb müssest du deinen Zugang „verifizieren". Dann folgt die Drohung, rot hervorgehoben: Bleibe eine Handlung innerhalb von 24 Stunden aus, könne dein Konto „vorsorglich eingeschränkt" werden — mit Auswirkungen auf das Senden und Empfangen von Geldern. Um offiziell zu wirken, beruft sich die Mail auf die „europäischen Richtlinien PSD2 & EBA RTS". Darunter ein Button: „Zugang jetzt verifizieren".

Woran du den Betrug sofort erkennst

  • Der Absender. Die Mail kommt von oof@cnctrading.co.za — einer wildfremden Adresse mit südafrikanischer Endung, nicht von @paypal.de oder @paypal.com. Auch die „Antwort an"-Adresse ist dieselbe Fremdadresse. Allein das entlarvt die Fälschung.
  • Die 24-Stunden-Frist. Künstlicher Zeitdruck mit angedrohter Kontosperre ist das Standard-Werkzeug beim Phishing. PayPal setzt dir keine 24-Stunden-Frist per Mail-Button.
  • Das Fachchinesisch. „PSD2", „EBA RTS", „Passkey nicht validiert" — offiziell klingende Begriffe sollen dich einschüchtern und Seriosität vortäuschen. Echte Sicherheitsthemen erklärt dir PayPal in der App, nicht mit einer Drohmail.
  • Die unpersönliche Anrede. „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde" — PayPal spricht dich mit deinem Namen an.
  • Der Button. „Zugang jetzt verifizieren" führt nicht zu paypal.com, sondern auf eine nachgebaute Login-Seite, die deine Zugangsdaten abgreift.

Was du jetzt tun solltest

  • Nicht klicken, nichts eingeben. Ignoriere Button und Frist.
  • Im Zweifel selbst nachsehen. Öffne die offizielle PayPal-App oder tippe paypal.com von Hand ein. Steht dort keine solche Aufforderung, war die Mail Betrug.
  • Melden und löschen. Leite die Mail an die Verbraucherzentrale weiter (phishing@verbraucherzentrale.nrw) und an PayPal (spoof@paypal.com), dann lösche sie. Antworte nicht.
  • Schon geklickt und Daten eingegeben? Ändere sofort dein PayPal-Passwort — und überall, wo du es ebenfalls nutzt. Aktiviere die Zwei-Faktor-Bestätigung, prüfe deine Kontobewegungen und informiere PayPal. Hast du Kartendaten eingegeben, lass die Karte über den Sperr-Notruf 116 116 sperren und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Wie du solche Fälschungen generell in Sekunden erkennst — bei jeder Marke, nicht nur bei PayPal — zeigt dir unser Ratgeber „Phishing erkennen". Eine konkrete verdächtige Nachricht kannst du in der Rubrik Ist das echt? gegenprüfen.