Cloudflare hat auf seiner offiziellen Statusseite eine Störung beim Dienst Email Security gemeldet. Ursache war eine Listung mehrerer IP-Adressen durch Spamhaus, eine bekannte Anti-Spam-Organisation. Das führte dazu, dass die Zustellung von E-Mails über den betroffenen Dienst beeinträchtigt war.

Was ist passiert?

Laut Cloudflare wurden IPs, die für Email Security genutzt werden, von Spamhaus als potenziell problematisch eingestuft und blockiert. Das kann bei betroffenen Kund:innen dazu führen, dass E-Mails nicht wie gewohnt zugestellt werden. Cloudflare stuft den Vorfall als "erheblich" ein.

Wer ist betroffen?

Konkret genannt werden Kund:innen, die Cloudflare Email Security zusammen mit Microsoft O365 einsetzen. Sie sind laut Cloudflare nur dann betroffen, wenn das erforderliche Setup nicht vollständig abgeschlossen wurde. Cloudflare verweist dabei auf die eigene Dokumentation zur Vorab-Konfiguration.

Aktueller Status: behoben

Cloudflare hat den Vorfall inzwischen als gelöst ("resolved") markiert. Alle zuvor von Spamhaus gelisteten IPs sind laut Statusmeldung jetzt wieder sauber. Cloudflare beobachtet noch, wie sich diese Änderung bei nachgelagerten Systemen wie E-Mail-Providern und Filtern durchsetzt — dort kann es also noch zu kurzzeitigen Nachwirkungen kommen.

Was solltest du jetzt tun?

Nutzt du Cloudflare Email Security in Kombination mit O365, prüfe dein Setup. Stelle sicher, dass dein Connector alle Egress-IPs enthält, wie es Cloudflare in der Dokumentation zu Enhanced Filtering beschreibt. Fehlt diese Konfiguration, kann es weiterhin zu Zustellproblemen kommen, auch wenn die eigentliche Ursache behoben ist.

Beobachte außerdem deinen E-Mail-Verkehr in den nächsten Stunden. Sollten weiterhin E-Mails verzögert oder gar nicht ankommen, lohnt sich ein Blick in die Logs deines Mailsystems sowie ein Check der aktuellen Cloudflare-Statusseite.